Burg Stahleck bei Bacharach am Mittelrhein – im Tal der Loreley – linke Rheinseite zwischen Bingen und Koblenz

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Burg Stahleck bei Bacharach am Rhein erwähnt (1135 wird urkundlich erstmals 1135 wird Goswin von Stahleck genannt).

Ursprünglich der am weitesten im Süden gelegene Besitz der Kölner Bischöfe, wurde die Burg Stahleck 1190 von Kaiser Barbarossa seinem Bruder Konrad übertragen.

1214 fällt die Burg Stahleck bei Bacharach am Rhein als erledigtes Lehen an den Wittelbacher Ludwig von Bayern, so daß dieses mächtige Geschlecht mit den Burgen Stahleck und Pfalz nun zwei bedeutende Stützpunkte am Rhein besaß.

Die herrlich gelegene – heute als Jugendherberge genutzte – Anlage verdeutlicht in ihrer klaren Gliederung die stauferzeitliche Burgenbaukunst.

Burg Stahleck bei Bacharach am Rhein war ein Bollwerk der Pfalz zur Beherrschung des Rheinstromes.

1689 wurde die Burg Stahleck von den Franzosen gesprengt und im 19. Jh. teilweise eingeebnet.

Zwischen 1925 bis 1927 wurden die Ring- und Schildmauer der Burg Stahleck wiederhergestellt und auf den ausgegrabenen alten Grundmauern eine Jugendherberge eingebaut.

Der im Unterbau noch ursprüngliche romanische Bergfried der Burg Stahleck wurde 1965 bis 1967 mit verringerter Mauerstärke neu aufgemauert und überdacht.

Beachtenswert sind der wassergefüllte Halsgraben und die Schildmauer der Burg Stahleck bei Bacharach am Rhein.

Gestaffelt folgen Bergfried und Palas.

Besichtigung der Burg Stahleck nur im Burghof möglich.

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