Mittelalterliches Foltermuseum, Rüdesheim, Rhein
Besichtigen Sie mittelalterliche Folterwerkzeuge und informieren Sie sich über Folter, Hexen, Scheiterhaufen, Hexenverfolgung, Hexenverbrennung, Hexenwahn, Inquisition und die Rechtsgeschichte im Mittelalter. – Besuchen Sie das Mittelalterliche Foltermuseum in Ruedesheim im Rheingau am Rande des Taunus bei einer Rheinreise an den Mittelrhein.
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Sehenswertes mittelalterliches Museum mit aktueller Botschaft


Befragungsstuhl


Schandmasken

Das Museum zeigt sehr informativ und lehrreich die "Rechtsgeschichte im Mittelalter". Während einige Ausstellungsstücke den Besucher zusammenzucken lassen, so soll der Besucher doch lediglich daran erinnert werden, daß hier die allgemein geläufigen Praktiken der Folter gezeigt werden, die bis vor 400 Jahren noch gängig waren.

Noch erschreckender ist, daß diese Methoden heutzutage immer noch angewandt werden und zwar nicht nur in der 3. Welt. Und genau dies ist die Absicht dieses Museums. Erschreckend sich vorzustellen, daß es immer noch Länder gibt, die zudem behaupten sie seien demokratisch und darüber hinaus noch als "Freunde" bezeichnet werden, aber trotzdem immer noch diese barbarischen Methoden anwenden, um mit Leuten fertig zu werden, die möglicherweise deren Politik gefährden könnten.

Das Foltermuseum stellt eine Sammlung der eindrucksvollsten Folterwerkzeuge aus und spiegelt somit eindrucksvoll die Situation wider. Der Besucher hat Einblicke in veröffentlichte Dokumente der damaligen Zeit und bekommt Informationen über die Behandlung, die immer noch Straftätern in modernen Gesellschaften zuteil wird und dies allein sollte schon die Augen der Besucher öffnen. Diese werden dies im Gedächtnis behalten wenn sie in das Mittelalter zurückgehen.

Veranschaulicht werden die Tage der Hexenverfolgung im
14. bis 16. Jahrhundert und der Untersuchungen der Kirchenobersten. Inquisitoren wurden ausgeschickt diejenigen in den Tod zu schicken, deren Lebensstil in den Augen der Bevölkerung zweifelhaft war. Selbst der Besitz einer schwarzen Katze konnte zur Anklage der Hexerei fuhren. Viele Angeklagten waren Frauen. Es ist erschreckend wenn man sieht, mit welchen fadenscheinigen Urteilen die Anklagen aufrecht erhalten wurden und demgegenüber die Methoden mit denen die Geständnisse erreicht wurden.

Dies widerstrebt jedem gesunden Menschenverstand. Die Beweise hierfür liegen vor und das macht die spannende Geschichte aus.

Die Ausstellungsstücke, die sich über drei Stockwerke erstrecken, sind ausführlich erklärt. Bilder und sonstige Schriften sind der herausragenden Ausstellung hinzugefügt. Die Hintergrundmusik und das gedämmte Licht vermitteln die den Situationen entsprechende Atmosphäre.

Das Museum ist von April bis November täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Schulklassen und Gruppen haben ermäßigten Eintritt. Über die Wintermonate ist das Museum nur an Samstagen und Sonntagen geöffnet.

Mittelalterliches Foltermuseum
Grabenstr. 13
D-65385 Rüdesheim am Rhein

Stadtplan
von Rüdesheim am Rhein

Sie erreichen uns, wenn Sie von der B 42 in Richtung Niederwalddenkmal fahren. Neben dem Hotel Höhn (Ecke Zum Niederwalddenkmal / Eibinger Tor) ist ein grosser Parkplatz.

 

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Stand: Thursday, 21. April 2016    URL dieser Seite: http://loreleytal.com/ruedesheim/touristinfos/foltermuseum/sehenswert.html