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30 Burgen am Rhein

14 Burgen auf der rechten Rheinseite zwischen Rüdesheim und Lahnstein

Brömserburg in Rüdesheim

Ruine Ehrenfels zwischen Assmannshausen und Rüdesheim

Ruine Nollig bei Lorch an Mittelrhein und Wisper

Pfalzgrafenstein im Rhein bei Kaub

Burg Gutenfels Kaub am Mittelrhein

Loreley

Burg Katz St. Goarshausen

Burg Maus bei St. Goarshausen - Wellmich

Burg Reichenberg bei St. Goarshausen

Burg Liebenstein bei Kamp-Bornhofen

Burg Sterrenberg bei Kamp-Bornhofen

Marksburg bei Braubach

Martinsburg bei Lahnstein

Burg Lahneck bei Lahnstein

Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz an Mittelrhein und Mosel

16 Burgen auf der linken Rheinseite zwischen Bingen und Koblenz

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Auf der rechten Rheinseite, 30 km von St. Goarshausen und Loreley über Nastätten im Taunus zum preiswerten 563-katt Schlosshotel Taunus

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Die Marksburg zählt zu den Wahrzeichen der Stadt Braubach und wurde als einzige der mittelalterlichen Höhenburgen am Mittelrhein nie zerstört. Mit der Pfalz im Rhein zählt sie auch zu den einzigen unzerstörten Burgen am Rhein. Die Marksburg liegt beherrschend auf einem Schieferfelsen über dem Ort Braubach und ist dank ihrer baulichen Erhaltung eine der meistbesuchten Burgen am Rhein.

Erstmals im 16. Jahrhundert taucht der Name Marksburg oder Markusburg auf, vorher trug die Burg den Namen Burg Braubach. Urkundlich wird die Burg im Jahre 1231 das erste Mal erwähnt, doch mit Sicherheit wurde sie schon früher erbaut. Denn ihre Erbauer, die Grafen von Eppstein, waren schon 1219 Herren des Ortes Braubach. Die Grafen erbauten den spätromanischen Palas auf der Nordseite, den Kapellenturm auf der Südspitze des Felsens und die ältesten Teile des Bergfrieds im Burghof. Noch heute erkennt man diesen charakterischen, dreieckigen Grundriß.

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Im Jahre 1283 kamen der Ort und die Burg Marksburg durch Kauf in den Besitz der Grafen von Katzenelnbogen, die im Mittelalter in der Hierarchie der Grafenhäuser des Reiches den dritten Rang einnahmen. Durch Baumaßnahmen der Grafen von Katzenelnbogen, als begabte Burgenbauer bekannt, verliehen sie der Burg ihr heutiges Erscheinungsbild. Der quadratische Bergfried mit dem runden Aufsatz, dem "Butterfaßturm" wurde auf schon bestehenden alten Mauern erbaut. Die Befestigungen wurden ausgebaut und verstärkt. Da der Wohnbereich des romanischen Palas inzwischen nicht mehr ausreichte, wurde auf der Westseite der mit drei Meter starker Außenwand versehene Saalbau errichtet, unter dessen Gewölben die Weinfässer gelagert wurden. Die damals erbaute Küche wurde später im Jahre 1974 in ursprünglicher Form wieder hergestellt.

Die Grafen kamen mit den Besitz der Marksburg, durch den Rheinzoll und durch seine Blei- und Silberbergwerke, zu großem Reichtum. Der Nachfolger, Landgraf Heinrich III. von Hessen, trat im Jahre 1479 nach dem Aussterben der Familie das reiche Erbe an.

Wiederum sein Nachfolger Landgraf Philipp II. zog in die von ihm im Jahre 1568 erbaute Philippsburg im Tal neben der mittelalterlichen Stadt Braubach, da ihm die Marksburg für seine gehobenen Wohnansprüchen nicht mehr ausreichte. Trotzdem ließ er der Marksburg eine große Batterie mit acht mächtigen Geschützen erbauen, um der Bevölkerung in Kriegszeiten Schutz gewähren zu können. Trotz der späteren Erweiterung der Verteidigungsanlage wurde die Burg militärisch bedeutungslos. Für den Erhalt der Burg wurde nicht gesorgt und sie fing an zu verfallen.

Ein Brand zerstörte schließlich im Jahre 1705 Teile des romanischen Palas und anderer Bauten. Es wurde daraufhin auf der Rheinseite zwischen Kapellenturm und Pulverturm der sogenannte Rheinbau errichtet.

Unter Napoleon gelangte die ganze Grafschaft im Jahre 1803 an das Herzogtum Nassau und schließlich an das Königreich Preußen im Jahre 1866. 1900 ging die Marksburg mit Zustimmung des Kaisers Wilhelm II. in den Besitz der Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen, später Deutsche Burgenvereinigung (DBV).

Da die Burg inzwischen stark vernachlässigt und ausgeplündert war, wurde eine vorbildliche Restaurierung unter dem berühmten Burgenforscher Bodo Ebhardt durchgeführt. Wenige Wochen nach seinem Tod fiel die bis dahin nie zerstörte Burg dem zweiten Weltkrieg zum Opfer, sie wurde im Jahre 1945 durch Beschuß vom linken Rheinufer schwer beschädigt

Seit 1899 ist die Marksburg Sitz der Deutschen Burgenvereinigung (DBV), der ältesten überregionalen Bürgerininitiative für Denkmalschutz in Deutschland und beherbergte bis 1999 die größte burgenkundliche Fachbibliothek Europas (die im Herbst 1999 in die Philippsburg im Tal umgezogen ist). Seit 1999 residiert das Europäisches Burgeninstitut (EBI) als Einrichtung der Deutschen Burgenvereinigung (DBV) in der Philippsburg.

Die Marksburg wird von Touristen aus aller Welt besucht. Zu den bekanntesten Besuchern gehört unter anderem der damalige US-Präsident Richard Nixon bei einem Staatsbesuch. In Japan steht in einem Vergnügungspark sogar eine originalgetreue Nachbildung.

Die heute sichtbare Ausstattung der Burg wurde nach 1900 zusammengetragen und rekonstruiert. Die Rüstkammer der Marksburg bei Braubach zeigt Rüstungen und Waffen, teilweise durch Kopie oder Rekonstruktion ersetzt, vom Altertum (600 v. Chr.) bis ins späte Mittelalter (1500 n. Chr.) an 12 beispielhaften Figurinen.

Eine umfangreiche Ausstellung von mittelalterlichen Straf- und Foltergeräten findet man im Mittelalterlichen Foltermuseum in Rüdesheim am Rhein, ca. 50 km südlich von der Marksburg.

Der Pferdestall auf der Marksburg enthält nur eine sehr kleine Sammlung von Straf- und Foltergeräten.

Sehenswert sind auf der Marksburg auch die in den Fels gehauene Reitertreppe, die Kanonenbatterien, der Weinkeller, die gotische Burgküche, die Kemenate und der Rittersaal mit Einrichtungsstücken aus dem Jahre 1500. Die Burgküche kann für Kaminabende an Gesellschaften vermietet werden.

Einer der schönsten Räume der ältesten Bauzeit ist die Burgkapelle mit ihrer reichen architektonischen Gestaltung. Sie wird von einem zehnteiligen Gewölbe wie von einem Stern überspannt. Im Jahre 1903 wurde die Ausmalung des Gewölbes in mittelalterlichem Stil vorgenommen.

Auch zu beachten ist der im inneren Zwinger angelegte Kräutergarten, in dem ab 1969 über 170 verschiedene Pflanzen aus mittelalterlichen Kräuterbüchern angepflanzt wurden.

Die Schmiede bildet den Abschluß jeden Rundganges durch die Marksburg, die in ihrer Gesamtheit eine mittelalterliche Wehranlage sowie das ritterliche Leben dokumentiert.

Öffnungszeiten der Marksburg:
Ganzjährig täglich zur Besichtigung geöffnet! (Ruhetage nur am 24. und 25. Dezember).
Von Ostern bis 31. Oktober 10.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass).
Vom 1. November bis Ostern: 11.00 bis 16.00 Uhr (letzter Einlass).
Führungen auch in Englisch und Französisch für Gruppen nach Voranmeldung, für Einzelpersonen fremdsprachige Handzettel.
Dauer der Führung: 50 Minuten.
Anschrift: Marksburg, 56338 Braubach, Telefon 0 26 27/2 06

Preise: Erwachsene 4,50 EUR, Studenten und Schüler über 18 Jahre 4 EUR, Kinder von 6 bis 18 Jahre 3,50 EUR, Kinder unter 6 Jahren frei. Bei Gruppen ab 20 Personen reduziert sich der Betrag pro Person jeweils um 0,50 EUR. Kindergartenkinder in der Gruppe pro Kind 1,50 EUR. (Stand April 2005.)

  • Info: Tel. 02627 / 536 (Geschäftsstelle Deutsche Burgen-Vereinigung)
  • oder Burgverwaltung Marksburg, 56338 Braubach am Rhein, Tel. 02627 / 206 (Anmeldungen).

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Die Schenke auf der Marksburg ist täglich geöffnet.
Festsaal für 200 Personen, Burgschenke für 70 Personen,Wachstube für 30 Personen, Gotische Burgküche für 50 Personen

Anfahrtsmöglichkeiten zur Marksburg:

Aus Richtung Mainz oder Koblenz über die B 42. Von der linksrheinischen Seite kann man mit der Autofähre Boppard auf die B 42 gelangen.

Parkplätze sind vor der Burg in ausreichender Anzahl vorhanden - auch für Busse.


Der Mittelrhein von Bingen bis Koblenz und von Rüdesheim bis Lahnstein

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Mosel zwischen Trier, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Cochem und Koblenz am Rhein. Ein Internet-Reiseführer - 127 Städte, Orte, Burgen, Sehenwürdigkeiten www.moseltouren.de

1 Von Trier an der Mosel nach Bernkastel-Kues – Mittelmosel
1.01 Trier an der Mosel
1.01a Porta Nigra
1.01b Amphitheather
1.01c Kaiserthermen
1.01f Dom St. Peter
1.02 Trier-Biewer
1.03 Trier-Pfalzel
1.05 Trier-Ehrang
1.05a Burg Ramstein
1.09 Schweich
1.15 Detzem
1.21 Trittenheim
1.24 Piesport
1.25 Minheim
1.33 Burgruine Veldenz
2 Von Bernkastel-Kues an der Mosel nach Cochem – Mittelmosel
2.01 Bernkastel-Kues
2.01a Burgruine Landshut
2.09 Kröv
2.11 Traben-Trarbach
2.11a Festung Mont Royal
2.11b Grevenburg
2.11c Starkenburg
2.17 Zell
2.17a Kurfürstliches Schloß
2.18a Kloster Marienburg
2.20 Bullay
2.21 Alf
2.22 Burg Arras
2.34 Beilstein
2.34a Burgruine Beilstein
3 Von Cochem an der Mosel bis Koblenz am Rhein – Untermosel
3.01 Cochem
3.02 Reichsburg bei Cochem
3.03 Klotten
3.04 Burgruine Coraidelstein
3.06 Treis-Karden
3.08 Burg Eltz
3.10 Burg Pyrmont
3.11 Burgen
3.14 Brodenbach
3.15 Ehrenburg
3.18 Burgruine Thurandt
3.23 Kobern-Gondorf
3.25 Winningen
3.28 Koblenz-Moselweiss
3.30 Koblenz

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