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14 Burgen auf der rechten Rheinseite zwischen Rüdesheim und Lahnstein

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Gegenüber der Lahnmündung und der Burg Lahneck, oberhalb von Koblenz-Stolzenfels liegt das Schloß Stolzenfels, eines der bedeutendsten Bauwerke der neugotischen Zeit. Schloß Stolzenfels ist ein Stück Rheinromantik wie der Rolandsbogen und die Loreley und ist mit der Marksburg und dem Pfalzgrafenstein eine der bekanntesten Burgen im Rheintal.

Die einst als Burg erbaute Burg Stolzenfels wurde im Jahre 1242 bis 1259 von dem Erzbischof Arnold von Isenburg von Trier als Festung ausgebaut und zählt damit zu einer der jüngsten Burgen am Mittelrhein. Im Jahre 1248 ließ der Erzbischof von Trier den heute noch erhaltenen fünfseitigen Bergfried errichten.

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Nach dem Niedergang der kaiserlichen Macht wurde die Burg Stolzenfels zur Sicherung der Landesgrenzen erbaut. Der Koblenzer Rheinzoll des Trierer Erzbistums wurde erstmals auf der Burg Stolzenfels erhoben, bis man die Ausübung des Rheinzolls schließlich im Jahre 1412 nach Engers verlegte.

In den Jahren 1388 bis 1418 erweiterten die Erzbischöfe Kuno und Werner von Falkenstein die Burg Stolzenfels um den Wohnturm und den Palasbau auf der Rheinseite. Sie nutzten die Burg als Wohnsitz. Ab 1436 hatte der Erzbischof Ulrich von Trier ebenfalls seine Residenz auf Stolzenfels.

1632 erfolgte die Besetzung der Burg Stolzenfels durch die Schweden, anschließend in den Jahren 1634 und 1646 für jeweils zwei Jahre Besetzung durch die Franzosen. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg im Jahre 1689 wurde die Burg Stolzenfels bei der Belagerung von Koblenz durch die Franzosen zerstört und niedergebrannt.

Nach dem Abzug von Napoleons Truppen, der zum Eigentümer der Ruine Stolzenfels geworden war, schenkte die Stadt Koblenz die Ruine Stolzenfels im Jahre 1815 Kronprinz Friedrich Wilhelm, Sohn König Friedrich Wilhelms III. von Preußen. Die Stadt erhoffte sich dadurch ein gutes Verhältnis zu den neuen preußischen Landesherren. Diese nahmen jedoch erst im Jahre 1823 die Schenkung an und ließen daraufhin den Ausbau des Zufahrtsweges und die gärtnerische Gestaltung der Ruine anlaufen. Am Aufgang zur Burg wurde durch den Architekten Johann Claudius von Lassaulx im Jahre 1826 die Pfarrkirche in klassizistisch-neuromanischem Stil errichtet.

Erst nach einer Besichtigung seiner Ruine von Kronprinz Friedrich Wilhelm im Jahre 1836 wurde mit dem Ausbau der Ruine bis zur schließlichen Fertigstellung als Schloß begonnen. Der Ausbau erfolgte mittels eines Aufbauplans des bekannten Architekten Carl Friedrich Schinkel. Die mittelalterlichen Bauten wurden dabei berücksichtigt und blieben dadurch erhalten. Er errichtete Zinkdächer nach englischem Vorbild, gußeiserne Fenster und Treppen.

Nach Schinkels Tod wurde von dem Architekten August Stüler auf der Bergseite des Schlosses ein Verbindungsbau mit hohen Arkaden errichtet, da dem inzwischen zum König erwählten Friedrich Wilhelm IV. der als Sommerresidenz vorhandene Platz nicht mehr ausreichte. Zudem wurde im Jahre 1840 an der Auffahrt das „Klausengebäude“ mit Pferdestall erbaut. 1842 war der Ausbau des Schlosses beendet. Die angrenzende Kapelle wurde nach Stülers Entwürfen im Jahre 1847 erbaut. Nach Beendigung der Ausbauarbeiten des Schlosses wurde schon bald die Möglichkeit zur Besichtigung gegeben.

Im Jahre 1845 stattete die englische Königin Viktoria dem Schloß Stolzenfels einen Besuch ab.

Über einen Serpentinenweg durch den Naturpark kann man zu Fuß das Schloß Stolzenfels erreichen. Der Schloßgarten ist mit kunstvoll angelegten Mauern, Wasserfällen und Viadukten ausgerichtet. Die Burganlage ist in drei Burghöfe aufgegliedert, vom äußeren Burghof, der Aussichtsterrasse, kann man einen weitreichenden Blick auf das Rheintal genießen. Der innere Hof, zugänglich durch einen Torweg des mittelalterlichen Burgtores, vermittelt einen italienischen Flair.

Auf der linken Seite des Burghofes erhebt sich der fünfseitige Bergfried, rechtsseitig befinden sich die Wohnräume und der Palas.

Die Burg besitzt eine der reichsten Ausstattungen in den Räumen mit seinen neugotischen Möbeln und wertvollen Stücken aus der Stolzenfels-Geschichte. Im Rittersaal befinden sich historische Sammlungen von Waffen und Trinkgefäßen. Der im mittelalterlichen Wohnturm befindliche Saal wurde von dem Berliner Maler Hermann Stilke mit ritterlichen Bildern kreiert. Mit den Wandmalereien in der Schloßkapelle zählen diese Malereien zu den bedeutendsten Werken der rheinischen Hochromantik.

Die Suite und die Privaträume des Königs und der Königin sind im Obergeschoß zu besichtigen, dazu zählt unter anderem auch das Musikzimmer mit herrlichen Kontrasten der Einrichtung. Das königliche Wohnzimmer ist mit wertvollen Gemälden ausgestattet.

Öffnungszeiten:

  • Besichtigung nur mit Führung
    1. Januar bis 31. März 10 bis 17 Uhr
    1. April bis 30. September 10 bis 18 Uhr
    1. Oktober bis 30. November 10 bis 17 Uhr
  • Letzter Einlass: 45 Minuten vor Schließung
  • Im Dezember und am 1. Werktag jeder Woche geschlossen.
  • Preise: Erwachsene 2,60 EUR, Erwachsene mit Anspruch auf Ermäßigung 1,30 EUR, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 1 EUR, Kinder unter 6 Jahre frei, Familienkarte 6,10 EUR, Gruppenkarte für Erwachsene (ab 20 Personen) pro Person 2,10 EUR, Gruppenkarte für Kinder / Jugendliche bis 18 Jahre (ab 20 Personen) pro Person 0,70 EUR.
  • Info Schloß Stolzenfels, 56075 Koblenz, Tel. 0261 / 51656.
  • Stand April 2006

Anfahrt:

Mit dem Zug: Bis Hauptbahnhof Koblenz, von dort aus gibt es stündlich eine Busverbindung nach Koblenz-Stolzenfels.

Mit dem Auto: Rechtsrheinisch auf der A 3 bis Abfahrt Koblenz (A 48), dann über die Koblenz entlang der B 9 bis Stolzenfels; linksrheinisch über die A 61 bis Koblenz-Waldesch, oder über die Hunsrückhöhenstraße, Abfahrt Boppard-Bingen-Mainz (B 9).

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Stand:Samstag, 28. März 2020
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