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Auf der rechten Rheinseite, 30 km von St. Goarshausen und Loreley über Nastätten im Taunus zum preiswerten 563-katt Schlosshotel Taunus

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Die Burg Sooneck liegt rheinabwärts zwischen Bingen und Bacharach an einem Steilhang des auslaufenden Soonwaldes, nicht weit von der Burg Reichenstein (mit Burghotel) bei Trechingshausen, mit deren wilden und düsteren Schicksalen sie verknüpft war.

Die Burg Sooneck wurde wahrscheinlich schon im 11. Jahrhundert erbaut. In den ältesten Urkunden erscheint sie unter dem Namen "Saneck". Dies entspringt aus dem Namen "Sana", der damalige königliche Waldbesitz, ausgedehnt von den Ausläufern des Hochwalds, über einen Teil des Hunsrücks bis an den Rhein und endet auf dem Berg, auf dem sich die Burg Sooneck erhebt.

Nach dem Tod von König Richard, wird sie in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, erstmals als "Sooneck" in den Urkunden als Besitz der fernab gelegenen Abtei Kornelimünster verzeichnet. Gemeinsam mit der Burg Rheinstein war sie Teil eines wehrhaften Burgensystems, daß dem Schutz der Abtei diente. Die damaligen Insassen der Burg, ebenso die der benachbarten Burg Reichenstein, führten ein gewalttätiges Leben des Faustrechts, erhoben unrechtmäßig Rheinzölle, nahmen Raubzüge und Überfälle vor. Dies führte zu Auseinandersetzungen mit dem Rheinischen Städtebund.

Im Jahre 1282 erorberten die Truppen des Städtebundes unter Führung König Rudolfs von Habsburg die Raubritterburgen und zerstörten sie.1290 wurde die Burg mit einem Bauverbot des Königs belegt.

Bis zum Jahre 1344 lag Todesschweigen über den Mauern der Burg Sooneck. Nachdem Besitz und Vogtei der Burg an Kurmainz gefallen war, wurde das Bauverbot wieder aufgehoben. Der Erzbischof Mathias von Mainz, der über die Burg verfügte, sprach sie dem Domstift Mainz zu.

Erzbischof Heinrich III. belehnte 1346 den Ritter Johannes Marschalk-Waldeck mit der Burg Sooneck, der als "Wächter und Schützer dieses Besitzes samt der bei Niederheimbach gelegenen Heimburg" urkundlich im Jahre 1347 erwähnt wird. Johannes Marschalk-Waldeck führte daraufhin den Wiederaufbau fort. Er und seine Ängehörigen nahmen den Beinamen "genannt von Saneck" an.

Um das Jahr 1444 erlosch das Geschlecht der Marschalk von Waldecks mit dem Tod von Johannes Marschalk von Waldeck-Sandeck. Ein späterer Nachfahr, Johann von Waldeck, wird Lehensträger auf Sooneck.

Nach dessen Tod und durch spätere Erbauseinandersetzungen entstanden Familienfehden, woraufhin 1483 ein Vertrag über die Aufteilung der Burg unter den Streitenden zu gleichen Teilen geschlossen wurde.

Als 1649 die von Waldecks ausstarben, wurden die Herren von Breitbach Alleinbesitzer, bis auch schließlich sie ausstarben. Die Burg verödete und begann zu verfallen.

Im Pfälzischen Raubkrieg Ludwigs XIV. wurde die Sooneck wie alle linksrheinischen Burgen niedergebrannt.

1834 erwarben Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und seine Brüder Carl und Albrecht gemeinsam die Ruine und ließen sie 1843 bis 1861 nach Plänen des Koblenzers Festungsbaumeister Ingenieurmajor Karl Schnitzler als Jagdburg wiederaufbauen. Doch dieses Ziel des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und seinen Brüdern konnte nicht erreicht werden. Es scheiterte an Familienstreitigkeiten im Königshaus, an den Auswirkungen der Revolution und schließlich am Tod des Preußenkönigs.

Burg Sooneck  ist seit 1918 im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz und damit in der Obhut der Verwaltung der Burgen, Schlösser, Altertümer. Sie ist eine der letzten der von den Hohenzollern im 19. Jahrhundert wiederaufgebauten Ritterburgen am Rhein.

Das Äußere der Burg fasziniert durch das gotische Mauerwerk und dem weitreichend erhaltenen mitteralterlichen Außenputz, welches den Anschein erweckt, daß die Burg von Auseinandersetzung, Krieg und Zerstörung scheinbar verschont geblieben ist.

Den Kern der Burg Sooneck bildet ein Wohnturm des 14. Jh. Die ursprüngliche Innenausstattung, die durch Kriegsverluste nicht erhalten ist, wurde durch Bestände der staatlichen Schlösserverwaltung ersetzt. In den Wohnräumen der Burg befindet sich wertvolles neugotisches und Biedermeier-Mobiliar. Seit 1991 birgt das Schloß die Freiherr-Dael-von-Koeth-Wanscheid'sche Familienstiftung, davon besonders zu erwähnen die Gemälde und Zeichnungen der Mainzer Maler Joh. Caspar Schneider und Georg Schneider.

Die Burg Sooneck, auf einem Steilhang bei Trechtingshausen, ist von der Bundesstraße 9 aus am südlichen Ende von Niederheimbach mit dem Auto zu erreichen. Der Parkplatz ist für ca. 10 bis 15 Pkw geeignet. Vom Parkplatz aus führt ein geteerter Fußweg ca. 400 m durch den Wald zur Burg Sooneck.

Die Burg Sooneck ist eine der landschaftlich am schönsten gelegenen Burgen des Rheintals. Ihr Besuch ist ein Höhepunkt  einer idyllischen Rheinreise per Schiff (Landebrücke in Niederheimbach ca. 1,5 km), Bahn (Bahnstation Niederheimbach ca. 2 km) oder Auto. Zu bewundern ist das kontrastreiche Farbenspiel zwischen den grünen Waldflächen der Rheinhänge und grauschwarzen Felsen des Schiefergebirges.

Die Führungen vermitteln nicht nur Geschichtsfakten, es geht auch um däs tägliche Leben der Burgherren, Bauern und Handwerker, die in und um die Burg lebten,

Öffnungszeiten der Burg Sooneck:
1. April bis 30. September 9 bis 18 Uhr;
1. Oktober bis 31. März 9 bis 17 Uhr
Dezember und am 1. Werktag jeder Woche geschlossen.
Besichtigung nur mit Führung

Preise: Erwachsene 2,60 EUR, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 1 EUR, Rentner und Studenten 1,30 EUR, Familienkarte 6,10 EUR.

Info: Burg Sooneck, 55413 Niederheimbach, Tel. 06743/6064.


Der Mittelrhein von Bingen bis Koblenz und von Rüdesheim bis Lahnstein

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Mosel zwischen Trier, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Cochem und Koblenz am Rhein. Ein Internet-Reiseführer - 127 Städte, Orte, Burgen, Sehenwürdigkeiten www.moseltouren.de

1 Von Trier an der Mosel nach Bernkastel-Kues – Mittelmosel
1.01 Trier an der Mosel
1.01a Porta Nigra
1.01b Amphitheather
1.01c Kaiserthermen
1.01f Dom St. Peter
1.02 Trier-Biewer
1.03 Trier-Pfalzel
1.05 Trier-Ehrang
1.05a Burg Ramstein
1.09 Schweich
1.15 Detzem
1.21 Trittenheim
1.24 Piesport
1.25 Minheim
1.33 Burgruine Veldenz
2 Von Bernkastel-Kues an der Mosel nach Cochem – Mittelmosel
2.01 Bernkastel-Kues
2.01a Burgruine Landshut
2.09 Kröv
2.11 Traben-Trarbach
2.11a Festung Mont Royal
2.11b Grevenburg
2.11c Starkenburg
2.17 Zell
2.17a Kurfürstliches Schloß
2.18a Kloster Marienburg
2.20 Bullay
2.21 Alf
2.22 Burg Arras
2.34 Beilstein
2.34a Burgruine Beilstein
3 Von Cochem an der Mosel bis Koblenz am Rhein – Untermosel
3.01 Cochem
3.02 Reichsburg bei Cochem
3.03 Klotten
3.04 Burgruine Coraidelstein
3.06 Treis-Karden
3.08 Burg Eltz
3.10 Burg Pyrmont
3.11 Burgen
3.14 Brodenbach
3.15 Ehrenburg
3.18 Burgruine Thurandt
3.23 Kobern-Gondorf
3.25 Winningen
3.28 Koblenz-Moselweiss
3.30 Koblenz

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