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Schönburg bei Oberwesel am Rhein. Blick von Westen aus den Weinbergen im Engehöller Tal.
Schönburg bei Oberwesel am Rhein. Blick von Westen aus den Weinbergen im Engehöller Tal.

Als "der Romantik schönster Zufluchtsort am Rhein" (Freiligrath) bezeichnet man die Schönburg bei Oberwesel. Ihre genaue Entstehungszeit ist nicht bekannt, doch es wird vermutet, daß die Schönburg aufgrund einer Schenkung des Ortes Wesel an das Erzstift Magdeburg erschaffen wurde. Aufgrund des Besitzerwechsels des Ortes wurden vermutlich örtliche Vögte zur Betreuung des weit entfernten Besitzes berufen, die sich als Schutz und Sitz die Schönburg über dem Ort erbauten.

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Erstmals erwähnt wird die Schönburg jedoch erst im Jahr 1149, im Besitz des Lehenträgers Pfalzgraf Hermann von Stahleck. Ihm wird nachgesagt, daß er einen Konkurrenten beim Kampf um den Pfalzgrafentitel, Otto den Jüngeren von Rheineck, im Kerker der Schönburg ermorden ließ.

Mit Friedrich von Barbarossa, der im Jahr 1166 die Schönburg und den Ort Wesel durch Tausch vom Erzbischof von Magdeburg zurückerworben hatte, wird erstmals das Geschlecht Schönburg, welches sich nach der damaligen Reichsburg benannte, erwähnt. Das Geschlecht Schönburg erwarb in der Folgezeit großes Ansehen und Einfluß. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Schönburg zu einer der größten Ganerbenburgen am Rhein ausgebaut, um den stetig wachsenden Familien von Schönburg Platz bieten zu können. Aus dieser Zeit stammt der große, heute noch erkennbare Umfang der gesamten Burganlage.

Das Rittergeschlecht von Schönburg weist drei Wappen auf:

Die zeitweise angesehenere Linie der Schönburger führte 6 Schildchen in ihrem Wappen, meist rot auf Gold, daneben auch schwarz auf Weiß oder silber auf Rot. Dieses Wappen der Schönburger ist das älteste in einem erhaltenen Siegel belegte (1213), was aber nicht besagt, daß es das älteste überhaupt bzw. die Urform ist. Der Stamm mit diesem sechsschildrigen Wappen starb schon im Jahre 1534 aus.

Desweiteren führten die Schönburger in einem zweiten Wappen einen "Schild im Schilde". Heraldisch handelt es sich eigentlich um einen andersfarbigen "Bort" (Rahmen), der einen einfarbigen Schild umgibt – ein sehr altes Wappen also. Es ließ sich für die verschiedenen Linien und für Vasallenfamilien farblich variieren oder "vervielfältigen". Das Wappen mit einem Mittelschild wurde von mehreren Familienzweigen der Schönburger geführt. Der Mittelschild erscheint in wechselnder Tingierung sowohl rot auf Gold als auch schwarz auf Silber.

Das dritte Schönburger Wappen wurde seit 1239 als schwarzes Mittelschild auf silbernem Grund mit einem goldenen Schildbeschlag in Form einer Lilienhaspel belegt. Es handelt sich hierbei um eine grafische Zutat ohne heraldische Bedeutung. Dies wurde aber später nicht mehr verstanden, und die Lilienhaspel verselbständigte sich. Sie heißt heraldisch besser "Glevenrad". Dieses Wappen war das des am längsten lebenden Zweig der Familie Schönburg.

Im Jahr 1318 ging die Schönburg als Lehen an den Erzbischof Balduin von Trier, im Jahr 1374 an Erzbischof Kuno von Trier.

Um 1531 befindet sich die Schönburg in ziemlich verwahrlostem Zustand, wurde jedoch vom Erzstift wieder einigermaßen hergestellt.

Während des 30jährigen Krieges ----> Text fehlt noch

Die Schönburg wurde, wie fast alle Rheinburgen, von den Truppen des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. im Jahre 1689 ausgeplündert, niedergebrannt und zerstört. Danach lag die Ruine Schönburg rund 200 Jahre lang in Trümmern. Viktor Hugo, einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts nannte die Schönburg damals "das bewunderungswürdigste Schuttwerk Europas".

Bis zum Aussterben des Geschlechts derer von Schönburg im Jahr 1719 war die zerstörte Schönburg in deren Besitz. Ihre letzten Vertreter wirkten in ganz Europa als Marschälle und Pairs (franz. Ehrentitel).

Als "erledigtes Lehen" ging die Burg daraufhin in den Besitz von Kurtrier. Bei der Belagerung von französischen Truppen im Jahre 1796 wurde sie zu französischem Nationaleigentum erklärt. Um 1800 kaufte der Franzose Jean Renaud Herrf die Ruine Schönburg, danach ergingen noch einige Besitzerwechsel über die Ruine. 1842 im Besitz des Prinzen Albrecht von Preußen, der sie 1866 an seinen Pächter Theodor Schlösser verkaufte. Schließlich an einen Baron Laffert, der wiederum die Ruine an Charles Hess weiterverkaufte.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der deutschamerikanische Bankier T. J. Oakley Rhinelander aus New York die Ruine Schönburg, die bis zu diesem Zeitpunkt teilweise als Steinbruch genutzt wurde. Rhinelander führte ab etwa 1885 bis Anfang diesen Jahrhunderts Ausbaumaßnahmen und Restaurierungen durch.

Die Gesamtanlage der Schönburg ist durch drei Bergfriede gekennzeichnet. Einer davon ist der südlich gelegene ehemalige Gefängnisturm. Die Bergfriede wurden später von den Schönburger Familien als Wohnung ausgebaut. Die an den Südbau anschließende mächtige Schildmauer ist eine der bedeutendsten ihrer Art und bietet ein einzigartiges Denkmal dieser Wehrbauten. Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert erbaut und diente als Schutz der südlichen, gefährdetsten Seite der Schönburg. Bemerkenswert ist der dreiwinklige Baustil dieser dicken Mauer. Hinter dieser Mauer befindet sich der Torturm, rechts an ihm vorbei gelangt man zur Kernburg.

Der älteste Teil der Schönburg mit seinem siebenseitigen Bergfried und einer Schmiede liegt auf dem nördlichen Felssporn zur Stadt hin. Der bis zum 13. Jahrhundert vorhandene Graben wurde später mit einer Stützmauer versehen und bildet heute den mittleren Burghof. Der einst nördlich angrenzende Bergfried stürzte im Jahr 1880 ein. Die übrigen Gebäude der nördlichen Burghälfte wurden vermutlich im 16. Jahrhundert auf älteren Grundmauern errichtet.

Beachtenswert ist auch die spätgotische Burgkapelle. Sie wurde von Rhinelander auf ihren alten Grundmauern restauriert und nach 1981 renoviert.

Nach dem Tode von Oakley Rhinelander erwarb im Jahr 1950 die Stadt Oberwesel für 35 000 DM die Schönburg und begann mit dem Ausbau des Nordteils der Burg.

Neben dem Torturm wurde auf der westlichen Seite zum Engehöller Oberbachtal ein weiterer Ausbau vorgenommen, der ca. 1961 eingeweiht wurde. Aus dem Oberbachtal (Engehöll) betrachtet, wirkt die Schönburg noch imposanter als vom Rhein betrachtet.

1987/88 leitete man im nördlichen Bereich einen größeren Um- und Anbau an der Rheinseite ein.

Heute dient der einst mächtige Rittersitz, die Schönburg, auch als renommiertes Hotel.
Der südliche Teil der Schönburg, die früheren Kemenaten, wurde zum Burghotel-Restaurant "Auf Schönburg" ausgebaut. Auf der Rheinterrasse und im Burginnenhof können bis zu 60 Gäste Platz nehmen und von hier den wunderschönen Ausblick genießen.

Weiterer Teil der Kernburg ist der südlich gelegene Rittersaal welcher erst im Jahre 1983 saniert, rot angestrichen und wieder mit einem Dach versehen wurde. In ihm sind die Schlafzimmer des 4-Sterne-Burghotels "Auf Schönburg" mit Blick auf das Rheintal, die Burg Gutenfels, Kaub und die Pfalz im Rhein.

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Anfahrt:

Mit dem Auto: Über die A 60, Abfahrt B 9 Richtung St. Goar / Bingen, Richtung Oberwesel, links neben der roten Liebfrauenkirche Richtung Dellhofen zur Schönburg

Oder über die A 61 Richtung Ludwigshafen, Abfahrt Laudert / Oberwesel, dann die zweite Straße rechts über Perscheid und Dellhofen zur Schönburg

Mit der Bahn: Linksrheinische Station Oberwesel

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Stand:Samstag, 28. März 2020
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