Schönburg bei Oberwesel am Rhein, Mittelrhein, Tal der Loreley Burg Wappen Burghotel Wesel Schloss Geschlechts Burgen Barbarossa Magdeburg Viktor Hugo castle Kerker Kaub Schlösser Festungen Ruinen Rheinburgen Rheintal Rheinland-Pfalz Deutschland Festung Ruine Hotel Hotels castle castles

2007 / 2008: 23 Anbieter für Rittermahl Ritteressen Rheinland-Pfalz RLP in 15 Kreisen

30 Burgen am Rhein

16 Burgen auf der linken Rheinseite zwischen Bingen und Koblenz

Mäuseturm bei Bingen an Mittelrhein und Nahe

Burg Klopp bei Bingen an Mittelrhein und Nahe

Burg Rheinstein gegenüber von Assmannshausen, bei Trechtingshausen am Mittelrhein

Burg Reichenstein bei Trechtingshausen

Burg Sooneck bei Niederheimbach

Heimburg bei Niederheimbach

Ruine Fürstenberg bei Rheindiebach

Burg Stahleck bei Bacharach

Ruine Stahlberg bei Bacharach-Steeg

Schönburg bei Oberwesel

Loreley

Festung Rheinfels bei St. Goar

Kurtrierische Burg und Museum in Boppard

Königstuhl / Königsstuhl bei Rhens

Schloß Stolzenfels bei Koblen

Kurfürstliches Schloß in Koblenz an Mittelrhein und Mosel

Alte Burg in Koblenz

14 Burgen auf der rechten Rheinseite zwischen Rüdesheim und Lahnstein

  Brautkleiderparty Live-Musik Tanz an Bord eines Tanzschiffes Geben Sie Ihr Brautkleid noch nicht in einen Brautkleidverleih oder eine Brautkleidbörse und feiern Sie nochmals mit vielen anderen Bräuten im Brautkleid, Partnern, Trauzeugen, auf dem Rhein zwischen Koblenz und Mainz  
  Datenbank verfügbare Hotelzimmer im Großraum Mittelrhein Über 800 Hotels mit über 40 Betten ab 28 EUR pro Person. Über 1400 Hotels und Ferienwohnungen näher als 30 km von den Schiffsanlegern im Mittelrheintal zwischen Koblenz, Lahnstein, Boppard, Loreley, Bingen und Rüdesheim.  
  Weinfest-Veranstaltungen 2008 Rhein 2009 Mittelrhein April bis Oktober mit Feuerwerk: Walpurgisnacht-Hexenfest in der Mainacht, Maiweinfest mit Maitanz, Rotwein-Fest, Sommerparty, Sommernacht, Winzerhof-Weinfest, Rheinwiesenfest, Federweißenfest und Goldener Weinherbst.  
  Ihre Homepage auf dieser Internetseite eintragen Hier können Sie in wenigen Minuten auf 140 TOP-Keyword-Domains Linktexte mit oder ohne Foto Ihres Internetangebotes anbringen und zu Ihrer Homepage verlinken. Dies bringt zusätzliche Besucher in Ihr virtuelles Geschäft.  
  Burghotel Restaurant Auf Schönburg **** Oberwesel am Rhein, Mittelrhein  
  Hotel-Restaurant Weinhaus Weiler *** Oberwesel am Rhein  
  Gasthof und Winzersaal "Zum singenden Wirt", Ferienwohnungen Perscheid bei Bacharach und Oberwesel Rhein. Gastraum und Winzersaal mit reichhaltiger Speisekarte. Für Gruppen Live-Musik und Tanz möglich. Weinprobe beim Winzer im Gewölbeweinkeller. Rustikale Weinberg-Traktorfahrt.  

+

563-katt-2002-03-100_01, © 2002 WHOAuf der rechten Rheinseite, 30 km von St. Goarshausen und Loreley über Nastätten im Taunus zum preiswerten 563-katt Schlosshotel Taunus

Schlosshotel Schlosshotels in Deutschland www.schlosshotel.biz

Burghotel Burghotels in Deutschland
www.burg-hotel.de

Castles on the Rhine river

Rittermahl, Ritteressen, Rittertafel, Ritterfest
www.rittermahl.de

Himmelbett www.himmelbetten.de

Burgkapelle, Burg-Hochzeit www.burgkapelle.de

Als "der Romantik schönster Zufluchtsort am Rhein" (Freiligrath) bezeichnet man die Schönburg bei Oberwesel. Ihre genaue Entstehungszeit ist nicht bekannt, doch es wird vermutet, daß die Schönburg aufgrund einer Schenkung des Ortes Wesel an das Erzstift Magdeburg erschaffen wurde. Aufgrund des Besitzerwechsels des Ortes wurden vermutlich örtliche Vögte zur Betreuung des weit entfernten Besitzes berufen, die sich als Schutz und Sitz die Schönburg über dem Ort erbauten.

Erstmals erwähnt wird die Schönburg jedoch erst im Jahr 1149, im Besitz des Lehenträgers Pfalzgraf Hermann von Stahleck. Ihm wird nachgesagt, daß er einen Konkurrenten beim Kampf um den Pfalzgrafentitel, Otto den Jüngeren von Rheineck, im Kerker der Schönburg ermorden ließ.

Mit Friedrich von Barbarossa, der im Jahr 1166 die Schönburg und den Ort Wesel durch Tausch vom Erzbischof von Magdeburg zurückerworben hatte, wird erstmals das Geschlecht Schönburg, welches sich nach der damaligen Reichsburg benannte, erwähnt. Das Geschlecht Schönburg erwarb in der Folgezeit großes Ansehen und Einfluß. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Schönburg zu einer der größten Ganerbenburgen am Rhein ausgebaut, um den stetig wachsenden Familien von Schönburg Platz bieten zu können. Aus dieser Zeit stammt der große, heute noch erkennbare Umfang der gesamten Burganlage.

Das Rittergeschlecht von Schönburg weist drei Wappen auf:

Die zeitweise angesehenere Linie der Schönburger führte 6 Schildchen in ihrem Wappen, meist rot auf Gold, daneben auch schwarz auf Weiß oder silber auf Rot. Dieses Wappen der Schönburger ist das älteste in einem erhaltenen Siegel belegte (1213), was aber nicht besagt, daß es das älteste überhaupt bzw. die Urform ist. Der Stamm mit diesem sechsschildrigen Wappen starb schon im Jahre 1534 aus.

Desweiteren führten die Schönburger in einem zweiten Wappen einen "Schild im Schilde". Heraldisch handelt es sich eigentlich um einen andersfarbigen "Bort" (Rahmen), der einen einfarbigen Schild umgibt – ein sehr altes Wappen also. Es ließ sich für die verschiedenen Linien und für Vasallenfamilien farblich variieren oder "vervielfältigen". Das Wappen mit einem Mittelschild wurde von mehreren Familienzweigen der Schönburger geführt. Der Mittelschild erscheint in wechselnder Tingierung sowohl rot auf Gold als auch schwarz auf Silber.

Das dritte Schönburger Wappen wurde seit 1239 als schwarzes Mittelschild auf silbernem Grund mit einem goldenen Schildbeschlag in Form einer Lilienhaspel belegt. Es handelt sich hierbei um eine grafische Zutat ohne heraldische Bedeutung. Dies wurde aber später nicht mehr verstanden, und die Lilienhaspel verselbständigte sich. Sie heißt heraldisch besser "Glevenrad". Dieses Wappen war das des am längsten lebenden Zweig der Familie Schönburg.

Im Jahr 1318 ging die Schönburg als Lehen an den Erzbischof Balduin von Trier, im Jahr 1374 an Erzbischof Kuno von Trier.

Um 1531 befindet sich die Schönburg in ziemlich verwahrlostem Zustand, wurde jedoch vom Erzstift wieder einigermaßen hergestellt.

Während des 30jährigen Krieges ---->   Text fehlt noch

Die Schönburg wurde, wie fast alle Rheinburgen, von den Truppen des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. im Jahre 1689 ausgeplündert, niedergebrannt und zerstört. Danach lag die Ruine Schönburg rund 200 Jahre lang in Trümmern. Viktor Hugo, einer der bedeutendsten französischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts nannte die Schönburg damals "das bewunderungswürdigste Schuttwerk Europas".

Bis zum Aussterben des Geschlechts derer von Schönburg im Jahr 1719 war die zerstörte Schönburg in deren Besitz. Ihre letzten Vertreter wirkten in ganz Europa als Marschälle und Pairs (franz. Ehrentitel).

Als "erledigtes Lehen" ging die Burg daraufhin in den Besitz von Kurtrier. Bei der Belagerung von französischen Truppen im Jahre 1796 wurde sie zu französischem Nationaleigentum erklärt. Um 1800 kaufte der Franzose Jean Renaud Herrf die Ruine Schönburg, danach ergingen noch einige Besitzerwechsel über die Ruine. 1842 im Besitz des Prinzen Albrecht von Preußen, der sie 1866 an seinen Pächter Theodor Schlösser verkaufte. Schließlich an einen Baron Laffert, der wiederum die Ruine an Charles Hess weiterverkaufte.

Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der deutschamerikanische Bankier T. J. Oakley Rhinelander aus New York die Ruine Schönburg, die bis zu diesem Zeitpunkt teilweise als Steinbruch genutzt wurde. Rhinelander führte ab etwa 1885 bis Anfang diesen Jahrhunderts Ausbaumaßnahmen und Restaurierungen durch.

Die Gesamtanlage der Schönburg ist durch drei Bergfriede gekennzeichnet. Einer davon ist der südlich gelegene ehemalige Gefängnisturm. Die Bergfriede wurden später von den Schönburger Familien als Wohnung ausgebaut. Die an den Südbau anschließende mächtige Schildmauer ist eine der bedeutendsten ihrer Art und bietet ein einzigartiges Denkmal dieser Wehrbauten. Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert erbaut und diente als Schutz der südlichen, gefährdetsten Seite der Schönburg. Bemerkenswert ist der dreiwinklige Baustil dieser dicken Mauer. Hinter dieser Mauer befindet sich der Torturm, rechts an ihm vorbei gelangt man zur Kernburg.

Der älteste Teil der Schönburg mit seinem siebenseitigen Bergfried und einer Schmiede liegt auf dem nördlichen Felssporn zur Stadt hin. Der bis zum 13. Jahrhundert vorhandene Graben wurde später mit einer Stützmauer versehen und bildet heute den mittleren Burghof. Der einst nördlich angrenzende Bergfried stürzte im Jahr 1880 ein. Die übrigen Gebäude der nördlichen Burghälfte wurden vermutlich im 16. Jahrhundert auf älteren Grundmauern errichtet.

Beachtenswert ist auch die spätgotische Burgkapelle. Sie wurde von Rhinelander auf ihren alten Grundmauern restauriert und nach 1981 renoviert.

Nach dem Tode von Oakley Rhinelander erwarb im Jahr 1950 die Stadt Oberwesel für 35 000 DM die Schönburg und begann mit dem Ausbau des Nordteils der Burg.

Neben dem Torturm wurde auf der westlichen Seite zum Engehöller Oberbachtal ein weiterer Ausbau vorgenommen, der ca. 1961 eingeweiht wurde. Aus dem Oberbachtal (Engehöll) betrachtet, wirkt die Schönburg noch imposanter als vom Rhein betrachtet.

1987/88 leitete man im nördlichen Bereich einen größeren Um- und Anbau an der Rheinseite ein.

Heute dient der einst mächtige Rittersitz, die Schönburg, auch als renommiertes Hotel.
Der südliche Teil der Schönburg, die früheren Kemenaten, wurde zum Burghotel-Restaurant "Auf Schönburg" ausgebaut. Auf der Rheinterrasse und im Burginnenhof können bis zu 60 Gäste Platz nehmen und von hier den wunderschönen Ausblick genießen.

Weiterer Teil der Kernburg ist der südlich gelegene Rittersaal welcher erst im Jahre 1983 saniert, rot angestrichen und wieder mit einem Dach versehen wurde. In ihm sind die Schlafzimmer des 4-Sterne-Burghotels "Auf Schönburg" mit Blick auf das Rheintal, die Burg Gutenfels, Kaub und die Pfalz im Rhein.

Anfahrt:

Mit dem Auto: Über die A 60, Abfahrt B 9 Richtung St. Goar / Bingen, Richtung Oberwesel, links neben der roten Liebfrauenkirche Richtung Dellhofen zur Schönburg

Oder über die A 61 Richtung Ludwigshafen, Abfahrt Laudert / Oberwesel, dann die zweite Straße rechts über Perscheid und Dellhofen zur Schönburg

Mit der Bahn: Linksrheinische Station Oberwesel

2007 / 2008: 23 Anbieter für Rittermahl Ritteressen Rheinland-Pfalz RLP in 15 Kreisen


Der Mittelrhein von Bingen bis Koblenz und von Rüdesheim bis Lahnstein

Hotels am Rhein | Hotels im Rheintal | www.rheinhotel.com

Hotelführer Hotelsuche Hotelliste Hotelangebote Hotelverzeichnis  www.hotelliste.de

Schiffahrt auf dem Rhein, Personenschiffe in Deutschland Schifffahrt Schiff Rheinschiffahrt Rheinschifffahrt Rheinfahrt Schiffsreisen Fahrplan Fähre Hochzeit Schiffe Charter Schiffsreise Rheinschiffe Schifffahrten Schiffstouren personenschiffe.de

Wandern am Rhein Wanderkarten Wanderwege Wanderkarte Wanderrouten Wandern ohne Gepäck Radwandern Entfernungstabelle hiking Karte Urlaub     Wanderurlaub Wanderausrüstung Wandervereine Wandertouren Wander wandern-online.de

Fahrradtouren Fahrrad Routenplaner Deutschland Fahrradtour Radfahren Radwandern Radtouren Rhein Radweg Radwege Radtour Karte Rheinradweg Hessen Tal Total Radfahrwege Rad cycling Rennrad Rhein-Radweg Touren Fahrradtouren am Rhein

Mosel zwischen Trier, Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Cochem und Koblenz am Rhein. Ein Internet-Reiseführer - 127 Städte, Orte, Burgen, Sehenwürdigkeiten www.moseltouren.de

1 Von Trier an der Mosel nach Bernkastel-Kues – Mittelmosel
1.01 Trier an der Mosel
1.01a Porta Nigra
1.01b Amphitheather
1.01c Kaiserthermen
1.01f Dom St. Peter
1.02 Trier-Biewer
1.03 Trier-Pfalzel
1.05 Trier-Ehrang
1.05a Burg Ramstein
1.09 Schweich
1.15 Detzem
1.21 Trittenheim
1.24 Piesport
1.25 Minheim
1.33 Burgruine Veldenz
2 Von Bernkastel-Kues an der Mosel nach Cochem – Mittelmosel
2.01 Bernkastel-Kues
2.01a Burgruine Landshut
2.09 Kröv
2.11 Traben-Trarbach
2.11a Festung Mont Royal
2.11b Grevenburg
2.11c Starkenburg
2.17 Zell
2.17a Kurfürstliches Schloß
2.18a Kloster Marienburg
2.20 Bullay
2.21 Alf
2.22 Burg Arras
2.34 Beilstein
2.34a Burgruine Beilstein
3 Von Cochem an der Mosel bis Koblenz am Rhein – Untermosel
3.01 Cochem
3.02 Reichsburg bei Cochem
3.03 Klotten
3.04 Burgruine Coraidelstein
3.06 Treis-Karden
3.08 Burg Eltz
3.10 Burg Pyrmont
3.11 Burgen
3.14 Brodenbach
3.15 Ehrenburg
3.18 Burgruine Thurandt
3.23 Kobern-Gondorf
3.25 Winningen
3.28 Koblenz-Moselweiss
3.30 Koblenz

n

 

© 1997-2007  www.loreleytal.com - www.mittelrhein.net - www.rhein-info.de 
Ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Alle Rechte vorbehalten.
Stand:Tuesday, 25. September 2007 - URL dieser Seite:http://loreleytal.com/rheinburgen/links/schoenburg/index.html